Bildung/Kitas

Dr. Heiner Garg: Krippengeld hat keine Entlastung gebracht, sondern nur für Unmut gesorgt

„Die in der heutigen Berichterstattung skizzierte Kehrtwende der Grünen im Bereich der frühkindlichen Bildung ist, wenn man die Vorschläge ernst nimmt, eine Bankrotterklärung ihrer eigenen Regierungsarbeit.

 

Man kann zu gar keinem anderen Schluss kommen, wenn man diese Vorschläge mit dem abgleicht, was nach fünf Jahren Regierungsarbeit von SPD, Grünen und SSW übrig bleibt: Das zu Jahresbeginn eingeführte Krippengeld hat keine Entlastung gebracht, sondern nur für Unmut gesorgt. Eltern zahlen heute höhere Beiträge als je zuvor. Der Fachkraft-Kind-Schlüssel ist unverändert, das Personal erhält keine angepassten Vor- und Nachbereitungszeiten, besondere Förderbedarfe müssen aufwändig beantragt werden, die Betriebskosten belasten die kommunalen Haushalte immens.

 

So sieht die Bilanz der Küstenkoalition aus. Gekrönt wird diese ganze Farce dann noch von dem ‚Onkel-Albig-Brief‘, mit dem direkt aus der Staatskanzlei Wahlwerbung betrieben wurde.

 

Die Freien Demokraten haben ein solides Finanzierungsmodell vorgelegt, das die Eltern entlastet und die Qualität steigert. Unser Modell ruht auf drei Säulen: Wir wollen die Stärkung der Qualität der frühkindlichen Bildung, eine echte Entlastung der Eltern bei den Kosten und die grundlegende Neuordnung der Kitafinanzierung.

 

Der Einstieg in die mittelfristige Beitragsfreiheit erfolgt über eine Deckelung der Kita-Beiträge. Eltern sollen maximal 200 Euro für den U3 und 150 Euro für Ü3-Bereich zahlen.

 

Parallel hierzu entwickeln wir gemeinsam mit allen Beteiligten eine Qualitätsoffensive in der frühkindlichen Bildung.“